Die ALLPLAN- Tochter ClimatePartner setzt einen weiteren Meilenstein im Bereich „freiwilliger Klimaschutz“ und ermöglicht erstmals in Österreich klimaneutrales Autofahren.

Der oberösterreichische Mineralöl-Großhändler und Tankstellenbetreiber Stiglechner stellt die erste Klimaschutz-Tankkarte Österreichs vor und gleicht damit gemeinsam mit seinen Kunden das beim Autofahren verursachte CO2 aus. In Zeiten, in denen die CO2-Konzentration Rekordwerte erreicht und die globale Erwärmung nicht mehr zu leugnen ist, kann diese erstmals in Österreich erhältliche Tankkarte für viele Autofahrer einen Einstieg in den Klimaschutz darstellen. 

Dass Autofahren zu den größten Verursachern des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes gehört, ist unbestritten. Zumal es derzeit noch keine praktikable Lösung für emissionsfreies Autofahren für Jedermann gibt. Genauso klar ist aber auch, dass CO2-Emissionen nicht zur Gänze vermeidbar sind und auch nur bis zu einem gewissen Grad reduziert werden können, selbst wenn auf unnötige Fahrten verzichtet und Sprit sparend gefahren wird. Allerdings können jene nicht vermeidbaren Emissionen durch die Förderung von zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden – genau hier setzt die neue Klimaschutz-Tankkarte der Stiglechner GmbH an.

Als erster Tankstellenbetreiber in Österreich bietet Stiglechner Privatkunden die Möglichkeit, CO2-neutral Auto zu fahren, indem die Emissionen von jedem Liter Treibstoff durch den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten aus Klimaschutzprojekten „neutralisiert“ werden – und zwar im gleichen Ausmaß der verursachten CO2-Menge. „Da wir für jeden Kunden, der ab sofort mittels Klimaschutz-Tankkarte tankt, in ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt investieren, leisten wir gemeinsam einen aktiven Beitrag zu einer Verbesserung des Klimas“, freut sich Elsa Dutzler-Stiglechner, Geschäftsführerin des bereits 1923 gegründeten Familienunternehmens, über den Start des Projekts. Dieses wurde in Kooperation mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner GmbH entwickelt, die in einem ersten Schritt den CO2-Fußabdruck der Stiglechner-Treibstoffe berechnet hat.

Jährlich 2,6 Tonnen CO2 pro PKW
Berechnungen von ClimatePartner Austria zufolge wird mit jedem Liter Treibstoff das Klima mit rund drei Kilogramm CO2 belastet. Bei einem Verbrauch von 50 Liter Benzin oder Diesel, was in etwa einmal Tanken entspricht, landen demnach bereits 150 Kilogramm in der Erdatmosphäre. Hochgerechnet kommen so durchschnittlich 2,6 Tonnen CO2 pro Jahr für jeden einzelnen österreichischen PKW zusammen. Allein diese Zahl beweist schon, wie wichtig es ist, CO2 – zum Beispiel im Rahmen von Klimaschutzprojekten – einzusparen.

„Um der Umweltzerstörung entgegenzusteuern, bedarf es zweifelsohne der gemeinsamen Bemühungen von Politik, Wirtschaft und jeder einzelnen Privatperson. Jede Initiative ist dabei eine wertvolle Ergänzung zu den vielen Maßnahmen, die heute im Sinne des Klimaschutzes gesetzt werden“, sagt Klaus Reisinger, Geschäftsführer ClimatePartner Austria, zur Kooperation mit Stiglechner. „Aus Erfahrung wissen wir, dass die Österreicher nur ungern Zugeständnisse beim Autofahren machen, weil ihnen Mobilität besonders wichtig ist. Umso sinnvoller ist es hier Maßnahmen anzubieten, die den Klimaschutz fördern“, fügt Elsa Dutzler-Stiglechner hinzu.

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